Neujahrspuppen

Allen ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr 2012!!
Ich hoffe, ihr seid gestern gut "rein" gekommen und konntet mit lieben Menschen das Jahr 2012 begrüßen!

Es gibt heute mal wieder ein Rezept von mir. In dem Ort, wo ich aufgewachsen bin und die meiste Zeit meines Lebens verbracht habe, ist es Sitte, das neue Jahr mit einem besonderen Gebäck zu feiern. ;o) Und so habe ich gestern zwei "Neujahrspuppen" gebacken. Neujahrspuppen sind aus Hefeteig und ihr könnt mein Rezept auch zum Hefezopf umwandeln - kein Problem! Das besondere an den Puppen ist, dass sie oben und unten einen Kopf haben. Warum das so ist, weiß ich leider nicht. Ich habe schon versucht, etwas darüber raus zu bekommen, aber bisher keine Info. Also, wer was weiß, bitte bei mir melden! So, sehen jedenfalls die Puppen aus:


Neujahrspuppen (für 2 Stück)

Zutaten:
500 g Mehl und Mehl zum Arbeiten, 1 Würfel Hefe, 180 g lauwarme Milch und 1 Eßlöffel Milch zum Bestreichen, 90 g Zucker + 1 Eßlöffel für den Vorteig, 100 g Butter, 1 Ei und 1 Eigelb, 1 Prise Salz und evtl. Hagelzucker

Zubereitung:

1. Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln und mit 50 ml lauwarmer Milch, 1 Eßlöffel Zucker und etwas Mehl vom Rand verrühren. Im Backofen bei 50°C (Ober- und Unterhitze) zugedeckt 15 bis 20 Minuten gehen lassen.
2. Butter zerlassen. Vorteig mit Butter, Ei, restlicher Milch (130 ml), Salz, Zucker zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt im Backofen bei 50°C 30 bis 60 Minuten gehen lassen. (Je länger, umso luftiger wird er!)
3. Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und in zwei gleichgroße Stücke teilen. Aus den Stücken je eine ovale Form kneten und oben und unten einen "Kopf" formen.
4. Die "Puppen" auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und weitere 15 bis 30 Minuten gehen lassen (nicht im Ofen).
5. Ofen auf 175°C (Umluft 150°C) vorheizen. Eigelb mit 1 Eßlöffel Milch verrühren, Neujahrspuppen damit bepinseln und evtl. mit Hagelzucker bestreuen. Im Ofen ca. 30 Minuten backen.

Und dann... lasst euch die Puppen schmecken! ;o)


Ich wünsche euch nun Spaß bei dem, was ihr heute so macht und ebenfalls viel Freude bei dem was euch die nächsten 365 Tage erwartet. (Nee, ich habe mich nicht verzählt - wir haben doch ein Schaltjahr!)

Ich freue mich schon ganz dolle auf morgen, zwar fährt meine bessere Hälfte auf Dienstreise (...das ist alles andere als schön), aber morgen ist auch Neujahrs-Stempel-Treff. Davon werde ich sicher hier was berichten...!

Bis dahin... viele liebe Grüße aus meiner Kreativwerkstatt von
Christiane

Kommentare

  1. Da fragst Du am besten jemanden, der auch in dem Ort aufgewachsen ist :-)
    Warum die Puppe zwei Köpfe hat? Ein Kopf schaut in das alte Jahr und einer in das neue Jahr.
    ........und ich hab auch eine ganz traditionell gebacken.
    Ganz liebe Grüße und bis später,
    nadia

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  2. Hallo Christiane!

    Vielen Dank für das Rezept - kannte ich noch nicht.

    LG Manuela

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  3. Ich komme aus Mainz und gibt es das auch und ich liebe es, an Neujahr eine Neujahrspuppe zuhause zu haben und sie zu essen, es ist was besonderes, ein schönes Ritual.

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  4. Die Neujahrsbopp ist ein traditionelles Mainzer Neujahrsgebäck aus süßem Hefeteig. Der Name leitet sich von Puppe ab. Die beiden runden Köpfe des Gebildegebäcks stellen das Ende des alten Jahres und den Anfang des neuen Jahres dar. Die Zick-Zack-förmigen Einschnitte in der Mitte symbolisieren die zwölf Monate des Jahres.

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